Lungen­krebsscreening

Das Lungenkrebsscreening dient der frühzeitigen Erkennung von Lungenkrebs bei Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko. Ziel ist es, Veränderungen der Lunge bereits in einem frühen Stadium sichtbar zu machen, häufig noch bevor Beschwerden auftreten (Lungenkrebsfrüherkennung). Eine frühzeitige Diagnose kann die Behandlungsmöglichkeiten verbessern und die Heilungschancen erhöhen.

Die Untersuchung erfolgt mittels einer hochauflösenden Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT) und darf ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben durchgeführt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Anmeldung durch einen qualifizierten Zuweiser. Dieser prüft anhand der geltenden Screening-Kriterien, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, und führt die vorgeschriebene ärztliche Beratung durch.

Dr. med. Frank Steidle, Frau Dr. med. Inga Bosse und Herr Felix Engel verfügen über die erforderliche Q-2-Zertifizierung für die Befundung im Lungenkrebsscreening und nehmen regelmäßig an den vorgeschriebenen Fortbildungen sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen teil.

Durch unsere enge regionale Vernetzung mit qualifizierten Zuweisern gewährleisten wir eine strukturierte Betreuung. Termine können zudem ganz einfach über Doctolib vereinbart werden unter CT – „Lungenkrebs-Screening“.

Alle Infos auf einen Blick

Technik

Für das Lungenkrebsscreening kommt eine moderne Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT) zum Einsatz. Die Untersuchung erfolgt ohne Kontrastmittel und erstellt innerhalb weniger Sekunden hochauflösende Querschnittsbilder der Lunge. Die Aufnahmen werden nach den Vorgaben des qualitätsgesicherten Lungenkrebsscreenings ausgewertet und zusätzlich durch eine KI-gestützte Analyse unterstützt.

Sicherheit

Durch den Einsatz modernster CT-Technologie wird die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert. Die Kombination aus Niedrigdosis-Technik und schneller Bildaufnahme ermöglicht eine schonende Untersuchung bei gleichzeitig hoher diagnostischer Aussagekraft.

Anwendungsbereiche

Die Low-Dose-CT wird im Rahmen des qualitätsgesicherten Lungenkrebsscreenings zur Früherkennung von Lungenkrebs bei Personen mit erhöhtem Risiko eingesetzt. Sie dient dem frühzeitigen Nachweis auffälliger Veränderungen der Lunge und unterstützt eine rechtzeitige weitere Diagnostik und Behandlung.

Bildqualität

Die Untersuchung liefert hochauflösende, detaillierte Querschnittsbilder der Lunge – ganz ohne Kontrastmittel. Selbst kleine Veränderungen können präzise dargestellt und nach den aktuellen Screening-Standards beurteilt werden.

Patientenkomfort

Die Untersuchung erfolgt in entspannter Rückenlage und ist schmerzfrei. Ein Kontrastmittel ist nicht erforderlich. Der gesamte Untersuchungstermin dauert in der Regel nur etwa fünf Minuten, wobei die eigentliche Bildaufnahme lediglich wenige Sekunden in Anspruch nimmt.

Präzision

Die Low-Dose-CT ermöglicht eine zuverlässige Früherkennung und präzise Lokalisierung von Lungenherden. Die Kombination aus moderner Bildgebung, standardisierter Befundung und KI-gestützter Auswertung unterstützt eine hohe diagnostische Genauigkeit und trägt zu einer frühzeitigen Erkennung relevanter Veränderungen bei.

Anpassungen

Mardjan Raptis

Fachärztin für Nuklearmedizin

Vita:

  • Gebürtige Perserin
  • Studium der Chemie an der RWTH Aachen bis zum Vordiplom
  • Studium der Humanmedizin an der RWTH Aachen (UK Aachen)
  • seit 2012 Fachärztin für Nuklearmedizin und niedergelassen
  • 2012-2017 in der Gemeinschaftspraxis Radiologie Aachen Land
  • 2017-2020 in der Praxis ZRN Grevenbroich
  • 2020-03/2022 in der Gemeinschaftspraxis Radiologie Heinrichallee
  • seit 04/2022 Inhaberin der nuklearmedizinischen Praxis in Heinsberg
  • 2 erwachsene Töchter
  • Sprachen: deutsch, persisch, englisch

Dr. med. Inga Bosse

Fachärztin für Radiologie

Frau Dr. med. Bosse wurde in Düren geboren und wuchs dort auf.

Nach ihrem Studium der Humanmedizin an der RWTH Aachen und 2013 abgeschlossener Promotion am Institut für Neuroradiologie der RWTH Aachen, folgte ihre ärztliche Weiterbildung in Stolberg, Düren und Aachen.

Im Jahr 2019 war sie in Aachen niedergelassen tätig. Seit 2020 ist sie in Heinsberg als Fachärztin für Radiologie niedergelassen tätig.

2023 trat sie die Praxisnachfolge von Herrn Dr. (B) Honinx in Heinsberg an.
Ihre Tätigkeitsschwerpunkte als Fachärztin liegen in der Schnittbilddiagnostik, der CT-gesteuerten Schmerztherapie sowie in der Mamma Diagnostik.

Mitglied der Deutschen Röntgengesellschaft.